Zeitschrift für deutsches Alterthum und deutsche Litteratur, Volume 23

Front Cover
Weidmannsche Buchhandlung, 1879
0 Reviews
Reviews aren't verified, but Google checks for and removes fake content when it's identified
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 231 - Ist es zum Unglücke so mancher nicht genug, daß Fürsten Menschen sind; müssen sich auch noch Teufel in ihren Freund verstellen?
Page 158 - Bis jetzt habe ich keine spur gefunden, welche Schellings autorschaft jenes romans anzeigte. hat mein seliger vater jene Nachtwachen Bonaventuras verfasst, so verdanken sie ihren Ursprung sicher nur Schellings humor, der sich in dieser weise auslassen wollte, ohne alle andere nebenabsicht; da ihm aber zugleich daran lag, sich als Verfasser nicht zu bekennen (indem er nur werke der Wissenschaft unter seinem namen ausgeben wollte) — so konnte er nichts besseres tun, als die launige arbeit Dienemann...
Page 160 - Aller lautwandel, so weit er mechanisch vor sich geht, vollzieht sich nach ausnahmslosen gesetzen, dh die richtung der lautbewegung ist bei allen angehörigen einer Sprachgenossenschaft, ausser dem fall, dass dialektspaltung eintritt, stets dieselbe, und alle wörter, in denen der der lautbewegung unterworfene laut unter gleichen Verhältnissen erscheint, werden ohne ausnahme von der änderung ergriffen.
Page 233 - ... die Geschichte der römischen Virginia von allem dem abgesondert, was sie für den ganzen Staat interessant machte: er hat geglaubt, daß das Schicksal einer Tochter, die von ihrem Vater umgebracht wird, dem ihre Tugend werter ist, als ihr Leben, für sich schon tragisch genug, und fähig genug sei, die ganze Seele zu erschüttern, wenn auch gleich kein Umsturz der ganzen Staatsverfassung darauf folgte.
Page 177 - Beatus vir qui non abiit in consilio impiorum et in via peccatorum non stetit et in cathedra pestilentiœ non sedit.
Page 104 - ... ,Cibus sum grandium: cresce et manducabis me. Nee tu me in te mutabis sicut cibum carnis tuae, sed tu mutaberis in me'.
Page 62 - Wien 1856] es übergangen hat, lasse ich hier eine Übersetzung folgen. Es kamen zwei wanderer und fanden den leichnam. nahmen die arme des mädchens und machten daraus eine harfe : nahmen ihre blonden haare und machten daraus saiten.
Page 411 - Wünsche es fordern, denn ich habe Vieles von der Planeten Eigenschaft gehört und gelesen, dass etc. defswegen habe ich mich resolvirt, durch das Studium nigromanticum alle meine noch abgehende Wissenschaften zu erlangen. U, das fast wörtlich damit stimmt, sagt jedoch zum Schlüsse: defswegen habe ich mich entschlossen, das Studium theologicum ein Zeitlang auf die Seite zu setzen und mich an dem Studio magico zu ergötzen, wer zeigt nun eigentlich seinen 'modernen Ursprung', A oder U ? jedoch weiter.
Page 217 - War' Kamilla nicht mein worden, und ich hätt' in den Armen der Liebe den Löwen Guelfo abgelegt? war' still und friedlich geworden? - Sie hatte Guelfos ganze Seele. GRIMALDI: Du sagtest's ihr? GUELFO: Nein! Nicht! Ich Bestohlner, der ich nichts als meinen Degen habe!
Page 119 - ... quam de suae ingenio parvitatis. Igitur a mundi creatione initium capiens, iuxta historiae veritatem quaeque excellentiora summatim decerpens, interdum quaedam ubi commodum duxit, mystico sensu depingens, ad finem totius veteris ac novi Testamenti interpretando more poetico satis faceta eloquentia perduxit. Quod opus tam lucide tamque eleganter iuxta idioma illius linguae composuit, ut audientibus ac intelligentibus non minimam sui decoris dulcedinem praestet.

Bibliographic information