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M

u

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ezec, ezet

nus,

chozma

Runen. Gothifch.

Benennung

Geltung. Zahlwerth.
handschriftl.

hergestellt.
A
aza, azc
asks, Esche

1
(ans, Gott, Balke)
B bercna, bercha baírkó, Birke

b 2
r geuua
giba, Gabe

8

3 D, a daaz

dags, Tag

d 4
6
eyz, evz
aih(u)s, Ross

ê 5.

áiks, Eiche! (0) quertra

kvaírthr(a), Köder? kv 6 2 ïuja, ïvi, Eibe?

7 и h haal

hagls, Hagel

h 8 Y,P,5, p thyth, t & h thiuth (Gut)? thaúr- th 9

Dorn 1 1, ï jiz (is)

eis, Eis

i 10 (Pn) R

kausma, kôsma (Kien)? k 20 r ለ laaz

lagus, See

1 30 MMY, M manna

manna, Mensch

40 х N noicz náuths, Noth, Feffel, n.

50
gaar (jar)

jêr, Jahr, Sommer j 60
n uraz
urus, Ur, Auerochs

70 (B.

paírthr(a)?

P

80

90)
R reda
ráida, Wagen

r 100
S sugil
fáuïl, Sonne

200
T tyz

Tius, ahd. Zio (Gott) t 300 uuinne

vinna, Schmerz, Leid v 400

vinja, Wonne, Waide r F

faihu, Vieh, Vermögen f 500 X(gg) X enguz

Iggvs, Ingo (Gott) ch 600 (0) uuaer hvair? hvas?

hy 700 & utal

ôthal, Eigen, Gut Ô 800 (1

900)

m

Xoc

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pertra

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S

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fe

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Es ist hier nicht des Ortes zu untersuchen, wann, wie und wie weit in unvordenklichen Zeiten das ursprüngliche Gemeingut der germanischen Welt, das Runen- ABC (von anfänglich 15, 16 oder 18 Zeichen), mit dem semitischgriechischen Alphabete Zusammenhang erhalten habe; eben so wenig wo; wann und wie das 1.9. deutfchangelsächsische und das nordische Runen-ABC sich schieden und selbständig weiter entfalteten. Das aber haben die neueren Untersuchungen zu Tage gebracht, dass Ulfilas bei der Gestaltung des gothischen ABC für sein Bibelwerk und bei aller ihm nahgelegten Berücksichtigung des griechischen Alphabetes die grössere Anzahl der früheren gothischen Runen beibehalten konnte und beibehielt, wobei ihm selbst die Schreibung und Gestaltung des gg und der Doppellaute ai, au schon vor. lag. Nur dass, weil nach damaligen Schriftstoffen und Mitteln (maimbrana, svartizl, ráus) das ursprüngliche vreitan der Runen bereits ein mèljan geworden war, feine Schrift nach dem griechischen Vorbilde sich von selbst mehr breitete, rundete (b, c, g, n, d, 4 16. f. w.), öffnete (K, K, 4, Q; u, y) und er solchen Buchstuben, die sich nun leicht zu nahe traten, bestimmte Unterscheidungsstriche beigab (a, A; R, M; U, 4). Für den Zahlwerth seiner Buchstaben, gemäss dem griechischen, nahm er das xonna (4) und das oquni (7 in der Wiener Handschrift; in Esra 2, 36 auf. gelöst niun hunda) hinzu,

Dieser Zahlwerth der gothischen Buchstaben, welcher ihre neue Reihenfolge bestimmt, ergibt sich aus vielen l'extstellen des A. und N. Bundes und der Skeireins, weiter aus den Abtheilungszahlen an den Seitenrändern und in den untern Bogenhallen der Silbernen Handschrift für die Gleichstellen der andern Evangelien, ferner in den 1. g. Custoden ihrer Lagen (Quaternionen), nicht minder aus den beiden gothischen Urkunden, endlich und recht eigentlich aus dem Kalender oder Martyrologium (für 1430).

Die Zahlenbuchstaben werden durch Punkte oder Hükchen vor und hinter, so wie durch Queerstriche ober und unter den Buchstaben von der Umgebung ausgezeichnet. Die zwischen zweien solchen Punkten und Einem - und dem jelben Queerstriche stehenden oder zusammengefassten Buchstaben bilden Eine Zahl, z. B. .IB. Darnach sind die aus dem Alten Bunde (aber nicht nur 'aus 1 Mol. 5) entnommenen Zahlen der genannten Wiener Handschrift zu beurtheilen (f. Einleitung).

Was die Schreibung der Buchstaben als solcher betrifft, jo erhält i im Anfunge eines Wortes oder einer Silbe (nach i oder anderem Selbstlaut) einen Dop. pelpunkt (1), z. B. Mariïns, Ê faiïn, fáirth (2 C. 9, 6), Seinaïs, Baithfaïda, afdáuïdái, stáuïda, sáuïl, táuï; doch liest man auch Akaikus, Gaius (iudaivisks steht anders) ganz wie Laudikeia, Kafarnaum und hvauh (1 C. 14, 1), frau (J. 18, 22), sau (J. 9, 2. 19), gauláubjands (Mt. 9, 28), gauhvalèhri (Mc. 8, 23), gaunlėdjan (2 C. 8, 9) u. ja 2.

Ulfilas unterscheidet eben so wenig die von der Sprachlehre jetzt aus einander gehaltenen ái, áu und aí, aú, von denen später die Rede sein wird.

Die gothische Schrift, wie sie Ulfilas feststellte, muss mit dem kirchlichen Gebrauche bald ins Leben gedrungen gewesen sein oder wenigstens muss viel in ihr geschrieben worden sein, wenn auch vorzugsweise von Geistlichen, doch auch in weltlichen Dingen, da sich nicht nur in den Mailänder, Römer und Wolfenbüttler Handschriften sehr verschiedene Hände und Handhabungen, selbst eine geläufige Schrägschrift kundgeben, sondern die Randanmerkungen in denselben, so wie die 5 Unterschriften der beiden ravennatischen Urkunden (in Neapel und von Arezzo) eine wirkliche Cursivschrift gewähren, in welcher sich namentlich gewisse Buchstaben sehr verschleifen und verschlingen (z. B. ein bequemeres s (EE) sich zeigt.

$ it, andere). auch $%.

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Die Wortabtheilung ist in den verschiedenen Handschriften fast durchgehends genau und klar (silbengemüss), nur der Raumenge einige Male nachgebend. Sehr selten erscheinen Trennungs- oder Bindezeichen am Ausgange oder Anfange der Zeile, wie jai-nar (Sk. 3, 1), ve-vais (1 Tm. 1, 1); Doppelstriche aufwärts - (Cl. 4,7) oder abwärts 3 (Phl

. 4, 12), nur als Einschaltung einer vergeffenen Silbe , wofür auch (Sk. 4, 26) vorkommt. Anführungszeichen für beigebrachte Bibelstellen (s oder ») laufen am Rande hinab, so weit die einge. plochtenen Stellen reichen, deren Anfang (in der Sk.) auch noch durch und deren Ende durch benierklich gemacht wird. Die Zeichen und Foder auch ein dicker Punk i deuten auf Randanmerkungen (1 C. 13, 3. 15, 35; E. 1, 19. 2, 10. G. 2, 5. 8. 1 Tim. 1, 5); mehrere Punkte über und Striche durch Wörter oder Silben sollen die selben als verschrieben tilgen. Kleine A und B über den Zeilen sollen zwei Wörter in ihrer Stellung gegenseitig austauschen. Abbruch einer nicht vollständig angeführten Stelle (%. T. d.) bezeichnet, am Ende der Zeile, ein

2 (Sk. 8, 20).

Als Unterscheidungszeichen zwischen der ununterbrochen fortlaufenden Schrift konemen nur und : vor, jenes für kleinere, dieses für grössere Ruhe.' punkte, von den Schreibern öfter wohl ohne Noth, selbst finnsiörend gebraucht, mitunter aber uuch aus Vorsicht selbst da verwendet, wo Wörter nicht verbunden gedacht werden sollten (z. B. 2 C. 4, 4: guth · this áivis ...), Grössere Abschnitte oder Abfütze beginnen auch mit grösseren Anfangsbuchstaben und auch noch besonderen Zeichen

oder Als Abkürzungszeichen kommen vor oder (für n) undoder ** (für m), meist am Ende der enger auslaufenden Zeilen, aber aus demselben Grunde auch mitten im Worte (kvithands, nasjāds, gavā djands Mc. 8, 43, miĩznan Sk. 6, 3 neben minzna). Oft lassen die Schreiber sie aus (daher namentlich Verwechselungen der ühnlichen Hauptwörter in -ei und -eins), oft verwechseln sie dieselben (vgl. Mt. 8, 14 u. f. w.).

Eine Anzahl Wortabkür sungen sind siehend; nicht nur die Namen der Evangelisten in den Bogenhallen der Upsaler Handschrift (igh. ANK) oder in den Ueberschriften der Briefe (Gays an die Ephe fer) und Unterschriften (KANSSAIN), sondern auch in den Texten selbst (IIRns: Joh. 18, 15. ohne Ueberstrich) und für Aemter (IARNI in der Neap. Urk., AUNSRS in Kalender, ATANSANM 2 C. 11, 5. ohne Strich). Bezeichnend find die Abkürzungen rrin für galgin (Cl. 2, 14) und die stehenden für Ièsus, Xristus, sowie guth, frauja in allen ihren Beugungsfüllen (is, G. inis, D. TA, A, UN; XS, G. Ans. D. XAN, A. XN; r4, G. rus, D. TPA, A. T¢; FA, G. FINS, D. EIN, A. FaN). Diese selben Wörter werden ausgeschrieben, wenn sie nicht Gott und den Herrn, sondern Andere des Namens etc. bezeichnen, so iesns (Cl. 3, 11. Esr. 2, 36. 40), Franga (Mt. 6, 24. 27, 63. L. 16, 13, 19, 33. J. 13, 16. 15, 15. Cl. 4, 1. 3, 22), rinnrA-ARISTONS (Mc. 13, 22), ridinra-rnya (falsche Götter), rnad (Götzen : J. 10, 22). Wird iesns, wie oben angegeben ist, abgekürzt, so verliert dus ï seine beiden Punkte, daher is und îs sehr oft verwechselt werden (gleich Ingoùs und autós).

Die Namen der Evangelisten Mappams und Marrns werden in den Bogenhallen des silbernen Codex stets so abgekürzt: 11 und

und ih Aufser den bisher aufgeführten Kürzungen kommen noch vor die Buchstabenverschlingungen Ti, d. i. ht (Mt. 6, 13. C1. 4, Á und auch wohl 2 C. 1, t.

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1 Th. 5,5 B. T. 1, 9) und 4, d. i. thr (L. 3, 1); ferner die Anlehnungen N, A, IM, S . S. w.

Nicht selten muss ein Buchstabe ohne andeutenden Strich darüber (vgl. vairthize saive Neap. Urk.), besonders s doppelt gelten, aus welchem Grundsatze sich viele Textes stellen heilen, auch wo umgekehrt fülschlich z weis geschrieben sind. In andern Fällen ist die Doppelschreibung geradezu unbegründet, z. B. nasseináis (1 Th. 7, 8), fairrinoth (G. 5, 15), áinnôhun (Phl. 4, 18), aggilláu (2 C. 11, 14), allh (L. 2, 46), kannt (1 C. 7,16 ;) neben kant (2 Tm. 1,18 etc.) und rant (J. 16,30), iddveit (1 Tm. 3, 7), Gaddarènus (Mc. 5, 1. L. 8, 26. 37), Lazzarus (L. 16, 23), Îassûn (R. 16, 21); eben so der Mangel anderwärts: frakuni (R. 14, 3), branjan (J. 15, 6), fulnan (CI. 2, 21. Es. 3, 19. A. etc.), visòdun (E. 2, 43), tvadjè (1 Tm. 5, 19), manhun (1 Tm. 5, 22), áinôhun etc.; auch garunjo, garuns, urruns, runs, brunsts, ansts, manleika (1 C. 15, 49: mannleika). Die Schreibungen alatharba, alabrunsts, alamans (wie Alaricus) neben allvaldands etc. und manalėths, manamaúrthrja, unmanariggvs, manaulja, manags, auch wohl manleika (V. vorher) sind anders zu beurtheilen.

2. Von den Lauten.

1. Die Selbstlau te.

Von den Selbstlauten der gothischen Sprache gehen die drei reinen Grund. laute a, i, u. durch den ganzen Gliedbau der Sprache und bilden (wie einjt die Por. derreihen der kümpfenden Kimbern sich an einander ketteten) die wundervollste durch den Ablaut verzweigte, wurzelhafte Verwandtschaft aller Redetheile (nicht des Zeitwortes allein, wenn auch dieses vorzugsweise) und der Begriffe. Af u. uf, and u. und, žth u. ath-than, in u. ana, fra it. fri, fram u. fruma, frumists; istuma 4. aftuma, iggvis u. uggvis, dags u. døgs, haban u. hồbáins, nahan ui ganôhs, ganauha etc. find so gut mit einander in Bezug gesetzt, als z. B. bindan, band, bandi, bundans, gabundi, bandvô etc.

An Selbstlautern besitzt die gothische Sprache 5 einfache (a, i, u, è, 0; in Fremdwörtern auch y) und 4 Doppelfelbstlauto (ái, áu, ei, iu), von denen die beiden letztern, gleich ê und ô, leicht für blosse Länge zu i und a genommen werden könnten. Von den 5 einfachen Selbstlauten sind a, i, u im Gothischen ursprünglich kurz, è und 0 entschieden lang.

a. Einfache Selbstlaute.

A, dem griechischen a entsprechend, ist und bleibt in allen Wörtern, was die Fremdwörter am besten beurkunden, entschieden kurs. Die ihm entsprechende Linge ist nach einer Seite ô (lag, lêgum; fat, sótum; vas, vēsum), nach der andern 0 (fidur-, ahtau-dogs; giba, gibos, -Û, -ôm; Rumôneis; gahóbáins, ganôhs; bộta, foth; frathis, frôths; lat. fagus, d. puocha; gall bracca, do bruoch etc.). – Zwischen zwei aa in fremden Wörtern tritt gern ein h (Aharón, Abraham, Nahasson, Ma. hath; wie Iohannès, Béthlahaím oder deutscher Baithlaháim). In Isak ist ein a gewichen, in Gabaa (Esdr. 2, 25; vgl. 35) verblieben, wie in gaarman; vgl. faei, svau, hvauh, lèsua, friathva, fiathva, fium, fáian, váian, láian, báuan, tráuan, tháiei u. 1. w. Fehlerhaft steht es Esr. 2, 11. 22. 25. 28. Ueber getrenntes a-u ist s. 772. gehandelt worden.

1, dem griech. 1 oder i entsprechend, ist gleichfalls evtschieden kurs, steht aber doch zuweilen für el, , i, v, so wie für gothisch ei (digan, vigan; vgl. gabigs u. -eigs, barniski 4. barniskei), für ê (fpidists, azitizo, svignitha, birusjòs, loivum,

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nimaina, kvimi, kvitheina, kvitheith, usdribeina, tavidideina, ufkunthidum. u. . w.) und geht als Auslaut in j über (vajamèrjan, bajóths, ajukduths). Als Anlaut (i) wechselt es gleichfalls öfter mit g (ïudáivilks, Judáius etc.).

n, das griech. ou (auch o, besonders in Endungen; einige Mal selbst w u. v) vertretend, ist an sich gleichfalls kurz; brukeith (1 Tim. 1, 8) und brukeith (J. 18, 18) scheinen aber, wenn nicht die öfter eintretende Verwechselung von e und g im Spiele ist, die Verlängerung voranzudeuten, wie sie später (im Ahd. etc.) in den Wörtern ut, hlutrs, bruths, - bruks, rums (wie Ruma), fuls, mul, hus, thulundi, skurô, runa, dubo, dugan etc., auch thu (wie bi) u. f. w. bestimmt hervortritt. Es wechselt öfter mit ô: krôtuda (L. 20, 18), supuda (Mc. 9, 50), uhtèdun (Mc. 11, 32) und umgekehrt; endlich öfter auch für áu (sunus, sunaus ; sunu, sunau etc.),

, dem griechischen n (einige Male auch ε, selbst el u. a.) entsprechend, ist stets lang. - Es wechselt oft mit i (l. oben) und umgekehrt (lvèkunths, hvèleiks, sèneigs, aggėljus, filègri, drebi, andbahtèdèdun etc.), ebenso für ei (oft wohl nur verschrieben, wie umgekehrt ei für e) und für ai. L. 15, 30 steht frèt für fraèt (wie im Mhd. Schon ïzze, az, ázun erscheint), während man fraat erwarten sollte.

l, dem griech. a (selten o u, ov) entsprechend, stets lang. Wechselt öfter mit'u: diakun u. -ồn, aljakons (E. 2, 19), lauhmôni (L. 17, 24. 2 Th. 1, 8), fráistòbnjo (L. 4, 13), vidòvô (L. 7, 12), ôhteigộ (2 Tm. 4, 2) und vielleicht nur ver. schrieben, supjòs (L. 16, 8), faihồ (Mc. 10, 23), ushöfôn (L. 17, 13), vôndon (L. 20, 12), áinômèhun (L. 8, 43 etc.). Ueber das Verhältniss zu a . $.774. Eigenthüm. lich ist das áu in ftaua, stáuida zu stojan; táujan, táuï zu G. tôjis, ubiltojis, fullatojis (dagegen gavi, gáujis, gáuja; hávi, háujis; mavi, maujos;. fráuja), llahan, slahs, slôh, flaúhts; nahan, nôh, ganôhs, naúhta, ganaúha; vgl. dáubnan, dôbnan, dumbnan.

a. Doppelfelbstlaute.

Ueber die Aussprache dieser wird noch mehr Licht gewonnen werden, wenn die Untersuchung über Aussprache des griechischen &l (als ei u. i) und ai (als ai u. ae), sowie des n (als i) im vierten Jahrhundert vorgeschritten sein wird.

Al ist 1) aí (griech. & und au) d. i. Brechung des i vor hu. r (z. B. faibu, taihun, traihun; bairan, vairthan, vairdus, vair etc.), 2) ái (c. B. failus, haihs; sih (wie áig), táih, thráih; áir etc.), das spätere è, wo gothisches ê zu à wird. Vgl. übrigens tèhund und taihund, taihun.

an ift 1) aú (griech. o) d. i. Brechung des u vor h u. r (z. B. nauh, thauh, taúhum, thlaúhum ; baúr, faúr etc.), 2) áu (z. B. táuh, thláuh, háuhs etc.). Au wechselt, namentlich im G. und D. der U-Beugung häufig mit u (oft wohl nur durch Verschreiben) z. B. sunau, sunu; sunaus, funus etc. Ueber a-us; . 772. Das griech. lat, av geht im Gothischen öfter in av über (Parlus, Daveid, Erav, Ravan, kavtsjö); für Agustus (L. 2, 1) gehen griechische Handschriften voran. E: kommt vor naus und navis, navistr ... Ueber tavida, stáuïda f. Y und Q. In alabalstraún, byssaun, praítaúriaún, gazaúfylakiaún, kaúrbanaún, selbst Teitaún (st. -u) entspricht es dem griechischen ov.

ei (für griech. El und 1, l, seltener n), späteres i. Es steht oft für è: lèitan, fralèit, greitan, tèikan, lèikeis, leikinôn, lèivjan, kveins, akéit, gagreifts, hléithra, maparèiths, fahéiths, spèidiza, birèiks, anafáillèip, usmèitum, vòiseis, vèisun, veisjáu, vissèis etc. Die zum i umschlagende ô oder dieses i begegnet auch in mêrs in Eigennamen, z. B. dass bald Theodemêrus, bald -mirus (-ungos, -uipos, -jepos) geschrieben wird und Smaragdus aus der Gothia (Septimanien) nur noch Gibimir

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