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irrig vanana ft. vand, Löbe 2 Tm. 2, 4 kvithanana (zu all) ft. C's kvithana (ft. krichand).

11. Gegenüber allen jenen kleineren und grösseren Auslassungen stehen Wiederholungen derselben Silben und Wörter; von denen solche Fälle sich klar herausstellen, wo Ausgang der Zeilen oder Seiten im Spiele war: hva hvazuh (Mt. 5, 31), kvilkvitha (L. 19, 40), kviskvithith (J. 9, 41), jaiijainai (J. 7, 45 u. Sk.), gafailjaikvands (Mc. 5, 6), bisitan tandans (L. 1, 65) oder (vegnithalsveg jah (L. 1, 14). Andre innerhalb der Wörter und Zeilen; ma nanased (J. 12, 47 neben mana|sed), ajlailailoti (Mc. 10, 29), laisarei fareis (J. 13, 14), Frithareikeikeis (Kalend. 1), tulaujandans (C. 5, 21. S. 646), marmarko8 (Mt. 8, 34), afafgaggandam (Mt. 11, 7), atgaggaggands (L. 6, 17), usgaggaggith (Mc. 6, 10). Aber auch ganze Wörter and Sätze 2 C. 10, 12 B. 15, 5. 1 Tm. 3, 11 A. E. 6, 9. L. 4, 18),

wozu viel. anch faúru faúrsnivands, (1 Tm. 1, 18), gagaggan (Ph. 1, 19. 1 C. 5, 4), schwerlich gagandinjan, gagahaftjan, gagatilón, gagaleikön, gagavaírthjan gehören.

12. Die meisten fonst unmittelbar einander folgenden gleichen Silben und Wörter sind im Durchschnitt unter der Feder der Schreiber ungeirrt geblieben: nicht nur die sich wiederholenden Silben der starken Zeitwörter afáiáik, afhaiháit, afmáimail, gaskarskáid, gastáistald, anaáiduk, bilailaikun, oder háitáidáu etc., sondern auch die oft wiederkebrenden nu nu, nunu nu, ni nunu, thannu nu, thannu ni, it. Ik (J. 18, 37), izvis . izvis (2 C. 13, 4. 5), galeikái . Galeikái (L. 7, 31. 32), fra. griba, fragiba (2 C. 2, 10), samaleikó . Jamaleikó (L. 20, 31 mit griech. Hdfchr.), gabar, gabar (R. 8, 3). Vgl. L. 6, 13. 14. J. 16, 17. 18. R. 7, 13. 2 C. 10, 20. T. 1, 15. L. 20, 43. 1 Tm. 2, 5, 5, 4. 2 C. 2, 16. R. 13, 7 etc. Mc. 14, 63 steht thaúrbum veis veitvödé, Mt. 26, 65 bloss thaúrbum veitvödé ; E. 4, 8. B richtig ushanth hunth, das A zu ushunth verwirrte. In fimpla caihun (L. 3, 1), theiha habuida (St.) sind die gleichen Silben ta ta, ha ha richtig eingebracht, während ubil habands (Mt. 8, 16. Mc. 1, 32. 34. 6, 55) neben ubilaba habands (Mc. 2, 17; vgl. manruba habands 2 C. 10, 5) verkürzt erscheinen könnte; doch lesen wir auch vair: haban (Mc. 5, 36), aftumist haban (Mc. 5, 23), ubil ródjan (neben ubilaba rédjan J. 18, 23), ubil kvithan, ubilvaúrdjan (Mc. 9, 39) etc.

Aus der S. LXII geschilderten Sitte griech. u. römischer Uncialhandschriften die Wörter picht zu trennen, welcher die gothischen folgen, musste bei aller klaren Geschiedenheit der Sprachformen (S. LXII) die Gefahr mancher Verschreibungen durch Zusammentreffen gleicher Buchstaben wie Silben auslautend und anlautend hervor. gehen. Pars verborum in Tacitus Germania 41, nachdem erst 38 sechsmal der Name Suebi genannt worden war (unter Anderm fic Sueborum ingenui a servis Separantur) u. Hptrt 9 fogar dieselbe Zusammenstellung pars Sueborum vorausgegangen war, muss, da alle nach 1460 gefertigten Abschriften (auch des J. Pontabus) jenes sinnlose verborum wiedergeben, bereits in der nächst älteren Vorlage gestanden baben, erhält aber seine Erklärung nur aus der Uncialschrift einer noch früheren Urschrift (S. meine Ausgabe der Germania S. 218). Vielleicht fällt auch die Stelle G. 2 genus . Tuisco, genus sil Tuisco, genus est 7. hierher. Nicht minder die Stelle in Plinius NG. 4, 14, wo zweimal quorum pars Cimbri gelesen wird, das erste Mal aber (nach Cäfar 6, 35) pars Sicambri wird gelesen werden müssen,

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wobei der Stelle bei Strabo 7, 2 Σούγαμβροι τε' και Κίμβροι gedacht werden *möge, in welcher toutwv auf Rhein u. Elbe geht. Bei Ptolemäus 2, 11 steht in den meilten Harchr. υπό δε τους "Ιλιγγας α. vorher υπο μεν τους Σεμνόνας oizoīgi "Iliyyaı oder gar diyyal, wo aber mit einigen andren Hdschr. u. Idatius τους Σιλιγγας α. οικoύσι Σιλιγγαι gelefen werden mufs: Idatius gewahrt neben Wandalis Silingis auch Wandali Silingi. In den Annalen des Tacitus begegnen die falschen Lesarten indigna fortis st. indignas fortes (12, 59), instituti fimilis ft. institutis fimilis (4, 61), in quo faxa ft. in quos faxa (15, 9); bei Lirius humani fupereffet malis st. humanis (5, 40), cumulatis in aqua sarcinis st. aquas (22, 2) L. Umgekehrt findet sich ein fehlerhaftes Doppel-s: qua[s] filvas (Tac. Ann. 12, 13), priores duces sub impetrando st. duces ubi impetr. (4, 23), aliis super vires ft. Arii fuper (Germ. 43). Ebenso verirrte -mm-: congeriem marmorum st. armorum (Tac. Agric. 2), eorum moreretur ft. oriretur, inoriretur (A. 11, 23), malorum moribus ft. mala rumoribus (A. 15, 46). — Ein -^ n- macht sich 1 Th. 2, 7 geltend, wo sich die Feldlager in {yıvýinuer týniou (Lachmann mit Hdfchr.) und ñaloi (Tischendorf mit Hdschr.) theilen: das Gothische fehlt, dem výmios Sonst barnisks, niuklahs, raios dagegen kvairrus ist. Jene Stelle erinnert an åvontovs u. åvovýtovs (1 Tm. 6, 9), wo der Gothe mit unnutjans zu letzterem hält..

In den Schriften des N. B. lesen 1 C. 14, 16 (wo dicht vorher fi bene dixeris spiritu gelesen wird) alle Hdschr. der Vulgata ausser einer quis supplet ft. qui Supplet (ó ávaninpôv); ebenso liest E. 6, 13 eine Hdfchr. ut poffitis resistere in die malo et (in) omnibus perfectis stare, die übrigen perfecti stare, xáre yaoá. uevoi orñvai, wo aber eine griech. Hdfchr. auch zuerst xatigyagauévois oti vai verschrieben hatte. Vielfach schwanken die griech. Texte bei vorausgehendem s zwischen čavròv u. dzavròv, (Mc. 12, 37. R. 13, 9. G. 5, 14. J. 10, 33), ähnlich Mc. 15, 42 zwischen a poodßßatov (selbst nplv o.) u. ngosoáßbarov (daher Lachmann noós o.), wo der Gothe fruma fabbatô gibt.

Wenden wir uns nach diesen Beispielen zu den gothischen Texten, so haben wir hier bei dem gleichen Zusammentreffen derselben Mit- und Selbstlaute vom Aus. gange und Anfange zweier sich unmittelbar berührenden Wörter (Auslaut und Anlaut: -6 6-, -h h-, -9 g., -k k-, -m m-, -n no, -th th., -th d-, -d th-, -8 s., u. f. w., ebenso -U U-,

-ii-, -6 a., -a ai-, -a au-, -au u., -ai t-, -a l-, -ei r.) im Allgemeinen wieder eine bewundrungswürdige Auseinanderhaltung des fo leicht Verwirr. baren hervorzuheben, so dass wir mitten unter den falt unzähligen Zusammenstössen nur wenigen, aber desto eigenthümlicheren und lehrreicheren Fehlern begegnen. Nicht nur dass in vigsa sa (Mt. 7, 13) das erste s ausgekratzt oder in funssei (J. 11, 29) das zweite, oder dass das nothwendige zweite (oder erste) : ausgelassen ward in ustandith (Mc. 10, 34), ustóth (L. 8, 55. 10, 25), ustasjái (L. 14, 14), ustáig (Mc. 3, 13), disiggkvái (E. 4, 26. B), diskritnóda (Mt. 27, 51, neben disfkritnôdédun), wozu disvintheith (L. 20, 18) a. habands vinthiskaúrôn (L. 3, 17) nicht, wohl aber tvistandands (2 C. 2, 13. B) 1. tvistasseis (G. 5, 20. B) treten; fondern Stellen, wie z. B. Marium , mikileid, entsprechend den griech. Mapidre . ueyalúvei (L. 1, 46), Mariam mith (L. 1, 56), wo auch das Griechische (mit L. 1, 28. 34.

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38. 39. 2, 16) bereits Magiau, das Gothische Marjam bietet, während Mt. 27, 61 mit dem Griechischen zweimal Maria Magdaléné, (sonst Maria so Magdaléne Mc. 16, 1; vgl. L. 8, 2) bewahrt hat, wie J. 11, 2. 20; dagegen J. 11, 32. L. 2, 19 Mapiau stebt. Marja beugt Marjins (wie Marthins), Marjin (wie Sarrin), Mar. jan, wofür L. 2, 16. 11, 32 (u. 28) auch Mapiau steht, so dass man dort Verwechselung von N U M (S. 773) oder von

vermuthen könnte. Letztres tritt auch bei dem Wechsel von himina u. himinam gegenüber dem Griechischen ein, so dass C. 1, 16 himina für oủpayois steht, während dafür E. 3, 15 ovqavois u. óupavo wechselt, 2 Th. 1, 7 aber für af himinam mith aggilum mahtais nur År' oùpavoü erscheint.

Dagegen bieten ein einfaches m statt des doppelten 2 Tm. 2, 2 triggvaiman- . nam u. 2 Th. 3, 17.aipistaulemeinaim statt triggváim mannam u. aipistaúleim erindim. Umgekehrt dürfte 2 C. 4, 2 statt du alláim mithviffeim manné nach após nãoar ouvel&noiv wohl du allái mithvissein zu lesen sein: nur 2 C. 5, 11. kommt nach dem Griechischen ovVEIS MOEoiy nochmals in mithvifseim izvaráim vor.

Von doppeltem n gehören hierher synagogein' statt synagogein ni (J. 12, 42) and nannan ibái st. mannan nibái (J. 7, 51).

Der Fälle mit -9 g- sind wenige: G. 2, 8 gewährt vaurstveigatavida dicht neben dem roll ausgeschriebenen vaurstveig gatavida (S. 644), vgl. unmahleig gutha (L. 1, 31).

Reicher sind schon die Falle des -h h-: nicht pur die ni oder nih, wonach. Mc. 6, 11 ni háusjáina, wenn es undè ausdrücken soll, sich jedenfalls in nih háusjáina verwandeln muss, wie G. 2, 5 Hdschr. B. nihveilóhum, A nih hveilóhum liest. Aebnlich muss auch J. 11, 6 viell. Svêh háufida gelesen werden u. Mc. 9, 13 ficher jah Hélias. - 2 Tm. 3, 2 liest Hdfchr. B. háuhairtei (vgl. T. 1, 7) u. slahals. (wie 1 Tm. 3, 3). Al' suhors (E. 5, 5) wird in Allzuh hörs verwandelt werden müssen, während uzuh himina 1. uzuh mannam (Mc. 11, 30. L. 20, 4, wie uzuhhóf J. 17, 1) viell. in uzu himina u. uzu mannam zurückzustellen sein wird. Doch vgl. hvauh, (1 C. 4, 7), hvõuh (2 C. 6, 15. 16) etc.; Jah Airmógaínés (2 Tm. 1, 15) ft. Jah Haírmogainês, wiewohl 2 Tm. 2, 17 fun Yménáius neben ist Hymindius (1 Tm. 1, 20) steht. Mc. 6, 8 ni[A]hláif? Nih matibalg geht vorher.

Neben dreimaligem vairth thizé fáivé (ähnlich vairth thalei : 1 Tm. 1, 15) steht in der Neap. Urk. einmal blofs vairthizë fáive; auf gleiche Weise 2 C. 13, 3. A. Skeithis, R. 9, 19 andstandi . thannu nu, so dass auch G. 4, 25 vielleicht gamarkó(th) thisai zu lesen sein wird (S. 645). Ph. 14 aber ist st. des Doppelfeblers thiutheinssijai sicher thiuth thein sijái zu lesen. Vorzugsweise ist -8 Smanchem Wechsel unterworfen. Die gewöhnliche Verdoppelungsformel nissijái wird R. 7, 7. 13 auch einfach ni sijái geschrieben. Esr. 2, 35 steht Sunjus Ainnains, das Griech. bietet viol 'Ev(v)aà u. Eev(v)ad; N. 6, 18 umgekehrt vas Saíkaineiins, griech. iv toj Eexevla u. 'Eyevla. - L. 8, 45 lesen wir gut bewahrt Hvas so tékands mis, dagegen R. 12, 2 eben so wohl bewahrt hva sijái vilja guths : nicht zur weil +1 (9Einua) stebt, denn L. 8, 9 steht sogar als ein ýi ntapaßodni aim und doch hva sijái so gajuko und 1 Th. 2, 19 hva eft unfara vens (Tis yep yov Bals) u. E. 1, 18 Hva ist véns (wo Tis u. T), J. 18, 38 Hva tist

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so funja (Hier Tl fotiv ångela), E. 3, 18 Hva sijui bráidei (Tl alálos). Vgl. Hva sijái (TI EOTIV) 1 C. 10, 19. Dieses gothische Hva ist deutscher Sprachgebrauch bis auf heute, nach welchem anch L. 8, 11 Thata ist so gajukó (ačrn), C. 2, 12 thata ist táikns, 1 Th. 5, 18 Thata duk ist vilja guths (toŭto Janua), Mc. 6, 3 thata ist sa timrja (oúros) zu beurtheilen. Vgl. barnilona meina, thanzei (Téxva, oŰs: G. 4, 19). Vgl. L. 2, 40.

Auf eine merkwürdige Weise ist J. 17, 22 für das griech. "Iva Noiv öv, Jus nueis ě v šouev treu auf uns das gothische ei sijaima sin svasvé vit áin sijr gekommen; ebenso J. 10, 30 lk jah atta din siju (ëv šouev); in beiden Stel. len schwankte das Griechische nicht, während G. 3, 28 vteS yào vuais év u. kis lote bietet, das Gothische dagegen wieder auf deutsche Weise din sijuth (nicht áins). – Mt. 10, 23 wird xa ó Soùlos os ó xúgios aútoŭ mit skalks své fráuja is wiedergegeben, während nach dem vorausgehenden Ganah sipôni ('4pxeròv to uainın) auch jah skalk fuê hätte gesagt werden können: Ulfilas lehnte sich streng an das Griechische und die Schreiber bewahrten das Ursprüngliche treu. Aehnlich blieb 1 C. 11, 12 auch lithjus ... din ist leik für das griechische uéin ... év ŽOTIV owua bis auf uns stehen; eben fo J. 6, 63 (s. S. XCI).

Auf dies Gebiet gehört noch das Schwanken zwischen ni vaihts u. ni vaiht vor anlautendem s. Vaihts ist ohne Frage weibl. Hptw., vaiht aber kommt auch im Nom. vor, so dass man neben dem Hptw. an ein Eigenschw. vaihts wie raihts, biuhts denken möchte. Es schwanken für oulèv: čk .. ni vaihts im (1 C. 13, 2), so háuheins meina ni vaihts ist (J. 8, 54) und ni vaiht ist ... inngaggando (Mc. 7, 15. S. 603), bimáit ni vaiht" ist (G6, 15), daneben aber wieder 1 C. 7, 19: thata bindit ni vaihte ifl jah thata fuúraflli ni vaihts ist, wo Hdschr. A. für das erste ni vaihts fogar doppelt und doppelformig ni vaiht ni vaihts ist bietet. G. 6, 3 gewährt wieder Jabái thugkeith hvas hva (ti) visan, ni vaiht visands and 1 C. 10, 19 steht zu Hva (1) nu kvitham? Ni thatei thố galiugagudu hva (11) sijdina u. iththáu thutei galiugam faljada hva (11) sijái und am Rande (zu hva) vaihts, wie auch der f. Vers aus dem v. irrig vaihts sijáina wiederholt, so dals hier zwischen vaihts u. valht die Wahl blieb, während 1 Tm. 4, 12 (A) frisaht sijais unbedenklich dem ersparenden Schreibgebrauche verfällt. Anders frisaht habands 2 Tm. 1, 13. Naht slépand (1 Th. 5, 7) neben nahts drugkanái laist gleichfalls nahts slėrand vermuthen (vgl. L. 2, 8). L. 17, 27 ist vielleicht frakvistida allans vor samaloiko in alláim zu verwandeln.

Ju fadái sijuth (1 C. 4, 8) ist richtig; fehlerhaft aber jusijuth (2 C. 3, 2. B, gegenüber jus sijuth in A. u. 1 C. 9, 1.2.2 C. 3, 2) u. unskalkans (2 C. 4, 5 A); wahr. scheinlich auch in managansaun (Mc. 10, 45), da ungeachtet Uppström's Einwendung (S. 605) in Sk. I, 6 ussáunein steht (S. 660). — Klar fehlt Mc 16, 1 in visandin sabbato dagis wieder ein s, während G. 6, 10.11 in své fans galáubeinais . sai (in A) das auslautende s in richtigem Sprachgefühle ausgekratzt erscheint. Zwar steht nlOTEWS, das Deutsche aber setzt hier vorherrschend den dritten Fall, wonach J. 8, 34 (ungeachtet åpaprias) richtig skalks ist fravaúrhlái. sah bewahrt zeigt, gleich den vielen ähnlichen Stellen, die S. 623 verzeichnet sind. Daher J. 9, 28 bisher fälschlich Móses sipôn. jós gelesen ward: die Hdschr. hat richtig Móse, wofür nur 2 Tm. 3, 8 Mófésa bietet.

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Der Genitiv bätte jedenfalls Mófécis lauten müssen (Mc. 12, 26. L. 2, 22. J. 7, 23. 1 C. 9, 9. 2 C. 3, 7), ähnlich wie l'ofézis mit folgendem séhvun (Mc. 15, 47), mit flg. sundus (L. 3, 29), m. f. aithei (Mc. 15, 40), so dass hiernach iøjéz áilhei (Mt. 27, 56) wohl geändert werden muss, wenn man hier nicht fäsêz für den Gen. lófés zu nehmen geneigt ist: das Griechische gewährt hier überall 'Iwon, doch daneben auch 'Iwontou, selbst 'Iwong. Jenem Mósé siponjós ganz gleich steht das eben fo treu bewahrte svaihru Kajafin, saei (J. 18, 13), wo gleichfalls nicht Kajafins zu ändern ist, so wenig wie im vorgehenden Verle Kajafa sa wegen Kardyas (G. TO Ŭ Kaidya) in Kajajas. Kefas, Annas, Andraías, Zakarias, Thomas (saei: J. 11, 16), Aipafrus (sa: C. 4, 12), Hélias (saei : Mt. 11, 14; své: Mc. 9, 12), Lukas,

Pudas etc. behalten das griech. s, wie Oudwoldas, Twillas und sehr viele andre bis Tejas es erhalten, gleich Sunjáifrithas im Kalender. Jene beugen aber alle wie auf -a: G. Zakariins, D. Zakariin, V. Zakaria (L. 1, 13); Annin, Aipafrin, Abijin. Ôdueiins, Hélijin, Hélian etc. Neben Barnabus (-ins, -in, -an) erscheint Barabbas, A. Barabban (Bagoeßas, -ãv), aber auch sa Barabba (J. 18, 40). Daneben ľudas für ʼloúdas u. 'Ioúsa. Bei Satanas 'satanan (Mo. 3, 23) kann Zweifel entstehen, da fünfmal fatana , nur noch Mc. 4, 15 satanas (Gatavās) rorkommt: es beugt V. fatana, G. Satanins, D. satanin, A. fatanan.

Wie nach oben beigebrachtem Gesetze Vairthith Sarrin sunus (R. 9, 9 in {agoa) ganz richtig auf uns gekommen ist, ebenfo richtig Zachariins sunáu (L. 3, 2), gleich aggilus satanins (2 C. 12, 7), gadiliggs Barnabins (C. 4, 10), Christus funus ist Daveidis (Mc. 12, 35). Hierher gehört ferner Frumists u. frumist. Frumills vi fan (Mc. 9, 34) a.

. frumists im (1 Tm. 1, 15) verlangen auch für Mc. 10, 44 faei vili izvara vairthan frumists, sijái alláim skalks (die Hdschr. gibt nur frumistsijai) und während J. 18, 13 frumist . sa ganz richtig ist, erwartete man R. 10, 19 statt frumist. Mofés, wegen AQWTOS, eher wieder frumists. Dagegen ist Mc. 16, 9 frumin sabbato wohl untadelhaft, da apurn ein frumins sabbatð nicht erlaubte; wohl aber maúrgin.

Endlich gehören hierher die Umstandswörter auf -ở U. -68 (S. 793.809). Usdáudo und usfindó bleiben gewöhnlich ungesteigert, dennoch könnte usdáudó sôk. (2 Tm. 1, 17), da onovỐCIÓTepov, -épws neben onovdalms erscheint, auch usdáudós sók. gewesen sein. Zu fniumundó, uerà onovdñs (Mc. 6,25. L. 1, 30) kommt auch fniumundós (vor nu) für onovdalotépws (Ph. 2, 28) vor; eben so neben dem häufigen samaleikó (a. famaleikó'hthan: L. 5, 10; auch famaleikö své : 1 C. 7, 22), vairaleiko, lathaleikó, analeikó (sve : Sk. VII, 4), antharleikó erscheint auch aljaleikos u. zwar vor fik für öliws (1 Tm. 5, 38), vor hugjith für étéows (Ph. 3, 18), wie vor láis5αη für ετεροδιδασκαλεϊν (1 Tm. 6, 3). Vafijos ... hveitós své snáivs, svalei. kos své . . (Mc. 9, 3: oia, qualia) fällt nicht hierher, ist aber wiederum ein schlagender Beweis von der treuen Ueberlieferung der Handschriften.

Das Gleiche findet im Allgemeinen auch bei dem noch häufigeren Zusammenstosse von Selbstlauten statt, von denen hier nur wenige innerhalb der Wörter selbst in Erinnerung gebracht werden sollen: gaiainna, Naiaima, Balailsaibul, tráudinái, báuáinai; gaarbja, gaaggvei, (-vô, -vjan), gaarman, fraatjan, Sainnaa, Aai ; gadiganón, gasinanan, gaiviskón, anadiduk; anaáukan, gadukan;, gaunlédjan,

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