Die Inschriften der Stadt Pforzheim

Front Cover
L. Reichert, 2003 - 248 pages
Der Band umfasst 250 Inschriften aus dem Zeitraum zwischen 1260 und 1650. Dabei wurden nicht nur die im Original erhaltenen, sondern auch die nur noch abschriftlich uberlieferten Inschriften aufgenommen. Den bei weitem grossten Anteil haben die Inschriften des Totengedenkens. Aus dem spaten Mittelalter stammen zahlreiche inschriftlich bezeichnete Grabplatten, die der Pforzheimer Geistlichkeit, Angehorigen der stadtischen Oberschicht und Niederadeligen der naheren Umgebung gewidmet sind. Im 16. Jahrhundert treten die evangelische Pfarrerschaft und die markgraflich badischen Amtstrager zunehmend als Auftraggeber der Inschriften in Erscheinung.Einen Schwerpunkt des Bandes bilden die Grabinschriften der Markgrafen von Baden, denen die Stadt immer wieder zeitweilig als Residenz diente. Ab 1538 wurde die bisherige Stiftskirche als Grablege der ernestinischen Linie des Furstenhauses genutzt. Der Entwicklungsgeschichte dieser Grablege ist ein ausfuhrliches Einleitungskapitel gewidmet. Die Bauinschriften stellen nach den Inschriften des Totengedenkens die zweitgrosste Gruppe. Sie reichen von blossen Jahreszahlen bis zu aufwendig gestalteten Wappentafeln und dokumentieren die Bautatigkeit der furstlichen Stadtherren, der Burgerschaft und des Adels in der Stadt.Der chronologisch aufgebaute Katalogteil wird durch zahlreiche Abbildungen und eine Einleitung erganzt, die neben einer historischen Einfuhrung eine erste Auswertung des Materials bietet. Der Erschliessung der Inschriften dienen 17 ausfuhrliche Einzelregister.

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Contents

Geleitwort
ix
Standorte der Grabmäler im Wandelgang des Pforzheimer Hauptfriedhofs
201
Quellen und Literatur
207
Copyright

1 other sections not shown

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